Pressemitteilung


22.06.2018


Neue HD-Endoskope im St. Josef-Krankenhaus Linnich

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich
22. Juni 2018

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© M. Borchardt): Chefarzt Dr. Gerhard Mertes (2.v.l.), Oberarzt Lars Tschakert (4.v.l.) und das Team der Endoskopie im St. Josef-Krankenhaus Linnich

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Neue HD-Endoskope im St. Josef-Krankenhaus Linnich
Sehr gute Bildqualität – komplette Ausstattung ausgetauscht

Die Abteilung für Innere Medizin des St. Josef-Krankenhauses hat 15 neue Full-HD-Endoskope erhalten: „Die höhere Qualität, in der wir die Untersuchungsbereiche nun sehen, ist beeindruckend“, erklärt Dr. Gerhard Mertes, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin (Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Tauchmediziner). Dem stimmt Oberarzt Lars Tschakert (Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie; Notfallmedizin) zu: „Feinste Strukturen und Details können wir nun noch besser erkennen“, ergänzt er. So kann auch die Befundung sicherer werden.
Der Bestand der Untersuchungsinstrumente in der Endoskopieabteilung wurde komplett ausgetauscht. Koloskope, Gastroskope, Duodenoskope und Bronchoskope ermöglichen den Fachärzten, in Dickdarm, Speiseröhre, Magen, Teile des Dünndarms, Zwölffingerdarm und Bronchien hineinzuschauen. Zur Endoskopieausstattung gehören auch Monitore, Videoprozessoren, Lichtquellen und Gerätewagen. „Wir führen die Endoskope, die mit Lichtquelle und Kamera ausgestattet sind, über die jeweilige natürliche Körperöffnung ein. Schnitte sind also nicht notwendig“, erklärt Tschakert. Bei Bedarf können so auch weitere Instrumente eingeführt werden. Zum Beispiel, um Darmpolypen direkt während der Untersuchung zu entfernen.
Im Jahr werden insgesamt rund 3.300 endoskopische Untersuchungen im St. Josef-Krankenhaus durchgeführt. Dazu gehören Koloskopien (Darmspiegelungen), Gastroskopien (Magenspiegelungen), Bronchoskopien (Spiegelung der Bronchien), HU-Tests (Helicobacter-Urease-Test, für den bei einer Magenspiegelung eine Gewebeprobe entnommen wird) und ERCP-Untersuchungen, bei denen Gallenblase und -gänge und die Gänge der Bauspeicheldrüse dargestellt werden.

Chefarzt Dr. Mertes hat an der Katholischen Universität Leuven Medizin studiert und war an der Uniklinik der RWTH Aachen, im Stolberger Krankenhaus und im Universi¬tätsklinikum Essen tätig, bevor er ins St. Josef-Krankenhaus Linnich wechselte.
Oberarzt Lars Tschakert studierte an der RTWH Aa¬chen Medizin. Er arbeitete im Brüderkran¬kenhaus Paderborn und im Krankenhaus in Stolberg, ehe er ins St. Josef-Krankenhaus Linnich kam.

Der Dickdarm ist der letzte Teil des Verdau¬ungstraktes des Menschen, der vornehmlich dem Stuhl Wasser entzieht und ihn dadurch eindickt. Erkrankungen des Dickdarmes sind häufig, Dickdarmkrebs gehört leider zu den häufigsten Krebsdiagnosen. In Deutschland erkranken jährlich mehr als 60.000 Men¬schen an Dickdarmkrebs, mehr als 25.000 sterben jedes Jahr daran. Die beste Vorsor¬gemethode ist dabei die Darmspiegelung (Koloskopie), die spätestens ab dem 55. Lebensjahr Kassenleistung ist, in begründe¬ten Fällen (z. B. familiäre Krebs-Belastung) auch schon früher. Trotz steigender medialer Aufmerksamkeit machen bislang nur ca. 20% der Deutschen von dieser Vorsorge¬möglichkeit Gebrauch.
Darmkrebs ist heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird. Deshalb ist die Darmkrebs¬vorsorge so wichtig, bei der die noch gutar¬tigen Vorstufen (Polypen) entfernt werden können. Diese stellen die häufigste Ursache für Darmkrebs dar und verursachen meist lange Zeit keinerlei Beschwerden. Manch¬mal verliert man über sie winzige Mengen Blut, die zum Beispiel über einen Stuhltest nachgewiesen werden können; dann sollte in jedem Fall eine Darmspiegelung erfolgen.
Im St. Josef Krankenhaus Linnich werden Darmspiegelungen ambulant oder stationär durchgeführt. Wesentlicher Vorteil ist die enge Zusammenarbeit mit der Narkose-Abteilung, die eine besonders schonende Untersuchung gewährleistet. Informationen zu Details der Untersuchung, besondere Darm-krebsrisiken und empfohlene Zeitpunkte für Kontrollen erteilen die Spezialisten im Linnicher Krankenhaus in einem Beratungs- und Aufklärungsgespräch vor der geplanten Untersuchung.
Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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