Pressemitteilung


30.04.2019


Theatergruppe „Die Martinis“ spendet 500 Euro an die Freunde und Förderer des St. Josef-Krankenhauses Linnich e.V.

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich
30. April 2019

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© St. Josef-Krankenhaus Linnich) v.l.: Dr. Gerhard Mertes, Diana Engelmann, Judith Kniepen und Volker Rentemeister

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Theatergruppe „Die Martinis“ spendet 500 Euro an die Freunde und Förderer des St. Josef-Krankenhauses Linnich e.V.
Einnahmen aus Vorstellungen werden gespendet - Förderverein bedankt sich herzlich – Betrag kommt der Demenzstation zugute

Die Theatergruppe „Die Martinis“ hat dem Verein der Freunde und Förderer des St. Josef-Krankenhauses Linnich 500 Euro gespendet. Stationsleitung Schwester Diana Engelmann als Mitglied der Theatergruppe überbrachte den Scheck. Das Geld soll der Demenzstation des Linnicher Krankenhauses zugute kommen. Judith Kniepen, Geschäftsführerin des Fördervereins und des St. Josef-Krankenhauses, und die Beisitzer im Förderverein, Dr. Gerhard Mertes, Chefarzt der Inneren Medizin im St. Josef-Krankenhaus, und Volker Rentemeister, ehem. Verwaltungsdirektor im St. Josef-Krankenhaus, nahmen die Spende dankend entgegen.
Die Theatergruppe wurde 2002 gegründet und besteht aus elf Personen, davon acht als aktive Schauspieler. Pro Jahr finden sieben Vorstellungen im Oktober statt. Der Kartenvorverkauf beginnt im Mai. Die Einnahmenaus diesen Vorstellungen werden an regelmäßig an karitative Einrichtungen gespendet, in diesem Jahr an den Förderverein des St. Josef-Krankenhauses.

Das St. Josef-Krankenhaus Linnich hat 2009 damit begonnen, Patienten mit Nebendiagnose Demenz besonders zu betreuen. Betroffene werden im Linnicher Krankenhaus wegen einer internistischen oder chirurgischen Erkrankung behandelt. Dabei soll sich die vorhandene Demenz durch die ungewohnte Umgebung und Behandlung nicht verschlechtern. Krankenschwestern wurden zu Demenzexperten und Schwesternhelferinnen zu Betreuungsfachkräften nach § 87 b Sozialgesetzbuch XI ausgebildet. Das Team sammelt so viele biografische Informationen über den Patienten wie möglich. Dabei unterstützen die Angehörigen und Pflegeeinrichtungen sie. Die Patienten sollen so viel, wie (noch) möglich ist, selbst machen. Alle nicht bettlägerigen Patienten nehmen ihre Mahlzeiten im Aufenthaltsraum ein, wo auch Beschäftigung wie spielen, singen und Zeitung lesen stattfinden. Zusätzlich zu individuellen physiotherapeutischen Maßnahmen findet einmal in der Woche eine Bewegungstherapie statt. Die Beschäftigung nimmt den Patienten die Angst, sie fühlen sich wohler. Ein Alarmsystem auf der Station sorgt dafür, dass die Patienten mit Bewegungsdrang sich auf der Station frei bewegen können. Verlassen sie diese, ertönt ein Alarm und die Pflegekräfte holen sie wieder auf die Station zurück. Für bettlägerige Patienten steht ein Snoezelen-Wagen zur Verfügung: Geräusche, Lichteffekte, verschiedene Materialen regen die Sinne an, eine Handmassage erfolgt mit Aromaölen. Die Mittel für solche zusätzlichen Angebote werden auch durch den Förderverein des St. Josef-Krankenhauses finanziert.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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