Pressemitteilung


01.08.2019


Fachärzte des St. Josef-Krankenhauses Linnich informierten über Diabetes und Bluthochdruck

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich
01. August 2019

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© S. Freyaldenhoven) v.l.: Geschäftsführerin Judith Kniepen, Christopher Wolf (AOK-Geschäftsstellenleiter Jülich), Dr. med. Achim Fritz (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Abteilung für Nephrologie und Dialyse) und Igor Karpukhin (Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin)

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Fachärzte des St. Josef-Krankenhauses Linnich informierten über Diabetes und Bluthochdruck
Neues über die Volkskrankheiten

Bluthochdruck und Diabetes standen im Mittelpunkt des Infoabends des St. Joseph-Krankenhauses Linnich: Dr. med. Achim Fritz, Chefarzt der Abteilung für Nephrologie und Dialyse, informierte zum Thema „Der Körper unter Stress - Neues zum Bluthochdruck“. Herr Igor Karpukhin, Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin sprach zum Thema „Diabetes ist nicht einfach nur Zucker“. Christopher Wolf (AOK-Geschäftsstellenleiter Jülich) hatte die Gäste begrüßt.
Bluthochdruck und welche Werte optimal sind, steht immer wieder auf dem Prüfstand, wie Dr. Fritz erläuterte. Es gibt viele Betroffene, die Behandlung hat sich im Laufe der Jahrzehnte verbessert. Das ist auch gut so, denn Bluthochdruck schädigt fast alle Organe, wie der Mediziner darlegte. Er benannte die Risikofaktoren und erläuterte, dass seit 2018 ehrgeizige Blutdruck-Ziele festgelegt sind, nämlich für die meisten Menschen soll der Blutdruck unter 130/80 liegen. Dr. Fritz gab Tipps für das richtige Blutdruckmessen zu Hause und erläuterte die Therapie mit Medikamenten und mit Veränderungen des Lebensstils.
Auch die „Zuckerkrankheit“ oder ein Diabetes mellitus und seine Folgen gehören im Deutschland und weltweit zu zehn größten Gesundheitsgefahren, wie Herr Karpukhin anschließend erklärte. Diabetes mellitus ist Sammelbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels. Karpukhin beschrieb die Bedeutung des Hormons Insulin und wie man Diabetes erkennen kann: häufiges Wasserlassen, übermäßiger Durst sowie körperliche Schwäche, Leistungsknick und Schläfrigkeit bis zum Koma sind Anzeichen. Laborwerte müssen dann den Verdacht bestätigen. Gefährlich für den Diabetiker ist dann die Unterzuckerung. Systeme zum kontinuierlichen Glukose-Monitoring sind seit 20 Jahren in Deutschland am Markt. Damit kann eine Insulintherapie besser überwacht und optimiert werden, wie der Mediziner darlegte. Er ging auf verschiedene Therapieansätze ein und empfahl eindringlich die Blutzucker(selbst)kontrolle, um Herzinfarkte, Schlaganfall und Nierenschädigung vorzubeugen.
Beide Fachärzte standen im Anschluss an die Vorträge für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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