Pressemitteilung


27.09.2019


Vielfältige Informationen zum Thema „Demenz im Alltag meistern“ im St. Josef-Krankenhaus

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich
27. September 2019

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© S. Freyaldenhoven) v.l.: Christiane Hubig (Diplom-Oecotrophologin, Ernährungsberaterin/DGE und VDOE, Ernährungsfachkraft Allergologie DAAB), Elisabeth Leisten (Pflegetrainerin Familiale Pflege), Marisol da Lanca (Stationsleitung Demenzstation), Dr. Gerhard Mertes (Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin), Marlies Jansen (Stellvertretende Pflegedirektorin), Martina Frank (Betreuungsfachkraft), Helene Weber (stellvertretende Stationsleitung Demenzstation), Claudia Sattler (Physiotherapie)

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Vielfältige Informationen zum Thema „Demenz im Alltag meistern“ im St. Josef-Krankenhaus
Ernährung, Beschäftigung und Sensibilität für den Umgang

Das St. Josef-Krankenhaus Linnich hat anlässlich des Weltalzheimertags vielfältige Informationen zum Umgang mit Demenz im Alltag präsentiert. Das Linnicher Krankenhaus hat seit 10 Jahren eine Demenzstation: Patienten, die internistisch oder chirurgisch behandelt werden und unter Demenz leiden, werden auf dieser Station betreut. Das Stationsteam ist speziell für diese Patientengruppe ausgebildet. Ihre Erfahrungen und ihr Wissen gaben sie nun beim Infonachmittag zum Thema „Demenz im Alltag meistern“ weiter.
Nach der Begrüßung durch Dr. Gerhard Mertes, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin, und Marlies Jansen, Stellvertretende Pflegedirektorin, sahen die Besucher des Infonachmittags zunächst zwei Kurzfilme über Demenz, die zu Sensibilität im Umgang mit der Erkrankung anregten. Darin wurde verdeutlicht, dass zum Beispiel Sehvermögen und Feinmotorik von Betroffenen eingeschränkt sind und deshalb etwa Mahlzeiten sich schwierig gestalten können: Wasser im durchsichtigen Glas und Grießbrei auf weißem Teller stellen da eine Herausforderung dar. Elisabeth Leisten, Pflegetrainerin der Familialen Pflege, zeigt deshalb im Anschluss farbiges Geschirr, das hier eine große Hilfestellung ist. Zu den kostenlosen Pflegekursen der Familialen Pflege beriet sie zudem an ihrem Informationsstand. Christiane Hubig (Diplom-Oecotrophologin, Ernährungsberaterin/DGE und VDOE, Ernährungsfachkraft Allergologie DAAB) erläuterte anschließend, wie Mahlzeiten gestaltet und die Auswahl an Speisen erfolgen können, auch um Mängel in der Ernährung zu vermeiden. Claudia Sattler aus der Physiotherapie zeigte verschiedene Übungen, die die Patienten und Patientinnen auf der Demenzstation regelmäßig während ihres Aufenthaltes machen, und die auch Zuhause durchgeführt werden können, etwa verschiedene Bewegungsabläufe mit einem Theraband. Marisol da Lanca, Stationsleitung der Demenzstation, und Helene Weber, stellvertretende Stationsleitung, erklärten den Einsatz von Aromatherapie, mit der sie sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Orangen-, Rosen oder Lavendelöl kommen hier zum Einsatz. Martina Frank, Betreuungsfachkraft, zeigt an ihrem Informationsstand zahlreiche Kommunikationshilfen, um mit den Demenzerkrankten ins Gespräch zu kommen: „Erzähl doch mal“: Diese Aufforderung gelingt sehr gut, wenn Gegenstände, wie sie früher benutzt wurden, oder Fotos Anregungen liefern. Denn Biografiearbeit ist ein wichtiger Aspekt in der Betreuung von an Demenz Erkrankten. Je mehr man aus dem Leben der Menschen weiß, desto besser kann man auf sie eingehen, Vorlieben, aber auch Abneigungen berücksichtigen. Mit vielen Tipps und Ratschlägen und neuen Informationen verabschiedeten sich die Besucher des Infonachmittags dankbar aus dem St. Josef-Krankenhaus.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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