Pressemitteilung


16.10.2019


Großes Interesse an Infoabend „Leistenbruch – Nabelbruch – Narbenbruch“ des St. Josef-Krankenhauses Linnich

PRESSEMELDUNG
für das St. Josef-Krankenhaus Linnich
16. Oktober 2019

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto (© S. Freyaldenhoven) v.l.: Karl Hartmann (AOK Rheinland-Hamburg), Oberärztin Birgit Nose-Dreßen, Chefarzt Alwin Bulla, Oberarzt Thomas Gierlich und stellv. Pflegedirektorin Marlies Jansen

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Großes Interesse an Infoabend „Leistenbruch – Nabelbruch – Narbenbruch“ des St. Josef-Krankenhauses Linnich
Neuer Chirurgischer Chefarzt Alwin M. Bulla informierte zusammen mit seinen Oberärzten anschaulich und informativ

Über Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche informierten Alwin M. Bulla, der neue Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im St. Josef-Krankenhaus Linnich, Oberarzt Thomas Gierlich und Oberärztin Birgit Nose-Dreßen. Zum Infoabend waren zahlreiche Interessierte in den Linnicher Rathaussaal gekommen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der AOK Rheinland-Hamburg statt, vertreten durch Karl Hartmann, stellvertretender Geschäftsstellenleiter der Krankenkasse in Jülich.
Alwin Bulla stellte sich und seine Oberärzte den Besuchern vor, bevor Oberarzt Gierlich erläuterte, worum es sich bei den verschiedenen Hernien handelt: Bei diesen Brüchen wölbt sich Gewebe durch die Bauchwand nach außen vor. Dies kann an verschiedenen Stellen des Körpers vorkommen. Es gibt den Bauchwandbruch, den Leisten-, Nabel- oder Schenkelbruch sowie den Narbenbruch. Einzelne Sonderformen wie der etwa der Zwerchfellbruch sind selten. Wölbt sich Darm vor, ist dies problematisch, erläuterte der Facharzt für Allgemeinchirurgie. (Lebens-)Gefährlich wird es, wenn Darm eingeklemmt wird.
Birgit Nose-Dreßen ging auf die Diagnosestellung ein. Neben der Anamnese, dem Patienten-Arzt-Gespräch, sind bei den Hernien Sehen und Tasten oftmals bereits erfolgreich. Bei der körperlichen Untersuchung ermitteln die Ärzte zum Beispiel, ob die Wölbung zurückgedrückt werden kann und was – Darm oder Fettgewebe - eingeklemmt ist. Im Ultraschall können auch kleinere Brüche dargestellt werden. In Ausnahmefällen kann bei unklaren Beschwerden auch eine Computertomografie zum Einsatz kommen oder eine Bauchspiegelung.
Chefarzt Bulla stellte nun operative Verfahren vor, die bei Brüchen zum Einsatz kommen. Fast immer setzen die Chirurgen ein Netz ein, ohne erfolgt die Behandlung meist nicht mehr. Es ist ein sicheres Mittel den Bruch zu verschließen und ein Wiederauftreten zu verhindern. Meistens erfolgt die Operation in der „Schlüsselloch“-Technik und wenn möglich, erfolgt der Schnitt über den Nabel, sodass nachher fast keine Narbe sichtbar ist. Bulla stellte verschiedene Netze vor, die zum Einsatz kommen und erläuterte auch die Wundversorgung. Wichtig war ihm der Hinweis auf die individuelle Behandlungsplanung: Jeder Bruch wird einzeln betrachtet und die angemessene Versorgung festgelegt.
Im Anschluss an die Vorträge stellten die Besucher ihre Fragen und nutzten die Gelegenheit mit den Ärzten ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West Düren
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