Pressemitteilung


28.11.2019


Große Resonanz beim 3. Tag der Demenz im St. Joseph- Krankenhaus Prüm

PRESSEMELDUNG
für das St. Joseph-Krankenhaus in Prüm
28. November 2018

Von:
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Öffentlichkeitsarbeit/K. Erdem
Holzstraße 1
52349 Düren

Telefon: 02421 55599-152, Mobil: 0172 8711292,Telefax: 02421 55599-110, E-Mail: kerdem@ct-west.de, Internet: www.ct-west.de

Foto: v.l. Alexander Papendorf (Chefarzt Geriatrie), Rudolf Pick (Kreisverwaltung Bitburg-Prüm), Andrea Kynast (Gerontologin, M.A. im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie, RLP), Carena Lorse (Pflegefachkraft ATP Geriatrie), Uschi Wihr (Dipl. Sozialpädagogin, Gerontologin (FH) Demenzentrum Trier), Brunhilde Hell (Demenznetzwerk, Kreisverwaltung Bitburg-Prüm), Michael Bartmann (Pflegedirektor), sitzend : Anita Schmitz und Steffi Hänsel, (Geronto-Clowns, beide Mitarbeiterinnen des St. Joseph-Krankenhauses)

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Große Resonanz beim 3. Tag der Demenz im St. Joseph- Krankenhaus Prüm
Zahlreiche Besucher informierten sich rund um das Thema Demenz und die speziellen Bedarfe von demenzkranken Menschen im Krankenhaus.

Initiiert durch die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, als Träger des Demenznetzwerks Eifelkreis, fand in Kooperation mit dem St. Joseph-Krankenhaus der 3. Tag der Demenz, im Krankenhaus in Prüm, statt. Mit großem Interesse folgten zahlreiche Teilnehmer den Fachvorträgen der einzelnen Referenten.
Nach der Begrüßung durch Herrn Michael Bartmann, Pflegedirektor des Krankenhauses und Grußworten von Herrn Aloysius Söhngen, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises, berichtete Frau Brunhilde Hell, Koordinatorin des Demenznetzwerks, von den Zielen und Aufgaben des Netzwerks. „Das Netzwerk besteht aus einer Kooperation von Pflege-und Betreuungseinrichtungen, den Pflegestützpunkten, Vereinen und Verbänden. Auch Bildungsinstitute, Schulen, Kindergärten oder auch Museen sind feste Netzwerkpartner “, so Frau Hell. „Alle verfolgen das gemeinsame Ziel, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen nachhaltig zu verbessern und ein Umfeld zu gestalten, in dem Menschen mit Demenz willkommen sind und selbstverständlich dazugehören.“
Einer der wichtigsten Kooperationspartner sind dabei die Krankenhäuser.
Insbesondere das St. Joseph-Krankenhaus setzt seit einigen Jahren viele unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit Demenz im Krankenhaus um. Ein Krankenhausaufenthalt bedeutet für einen demenzkranken Menschen und für seinen Angehörigen eine große Belastung, ungewohnte Umgebung und fremde Personen verursachen Stress und Unruhe.
Nachdem Frau Andrea Kynast, Gerontologin (M.A.), im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie darstellte, was ein demenzfreundliches Krankenhaus ausmacht - geschultes Personal (Pflegekräfte, Ärzte, Funktionsabteilungen, Reinigungskräfte), besondere Behandlungsstandards, eine auf kognitive Einschränkungen abgestimmte räumliche Umgebung, berichtete Frau Carena Lorse, Pflegefachkraft ATP (Aktivierend Therapeutische Pflege) und Herr Alexander Papendorf, Chefarzt der Geriatrie, aus der Praxis was bereits alles umgesetzt wurde. So werden auf der Geriatrie feste Strukturen gelebt. Morgens beginnt man mit einem gemeinsamen Frühstück. Untersuchungen finden, soweit möglich, auf der Station bzw. auf der gleichen Etage statt. Die Station ist jahreszeitlich dekoriert um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Es gibt Aktivierungsangebote, wie z.B. gemeinsames Singen oder Vorlesen, an denen nicht nur Patienten der Geriatrie, sondern auch Patienten mit kognitiven Einschränkungen anderer Fachabteilungen teilnehmen.
Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter unterschiedlichster Professionen wurden in Kooperation mit dem Demenznetzwerk durchgeführt.
Durch die Unterstützung des Fördervereins konnten Aktivierungsmaterialien für alle Stationen angeschafft werden. In diesem Jahr ermöglichte der Förderverein bspw. auch die Anschaffung großer Uhren für die Patientenzimmer der Geriatrie. An dieser Stelle dafür ein herzliches Dankeschön.
Im zweiten Teil der Veranstaltung, referierte Frau Wihr, Diplom-Sozialpädagogin und Gerontologin (FH) beim Demenzentrum Trier, zum Thema Kommunikation mit Menschen mit Demenz. Anhand eines kleinen Filmbeitrages und anschließender Erläuterungen, veranschaulichte sie sehr eindrucksvoll, dass auch Kommunikation möglich ist, wenn kaum noch Kommunikation geht. Emotionen, Gestik, Mimik und entgegengebrachte Empathie helfen den Menschen zu verstehen.
Eine besondere Form der Kommunikation zeigten auch die Geronto-Clowns, Frau Anita Schmitz und Frau Steffi Hänsel, beide Mitarbeiter des Krankenhauses, die ehrenamtlich regelmäßig die Patienten im Krankenhaus besuchen. Sie stellten das Projekt, welches im vergangen Jahr durch das Ministerium initiiert wurde, vor und gaben einen kleinen Einblick in ihre Tätigkeit. Besonderer Dank gilt auch der Frauengemeinschaft Watzerath, die den beiden Clowns in der Veranstaltung eine Handpuppe überreichten. Die beiden Clowns sorgten mit einer kleinen Einlage für einen fröhlichen Ausklang der gelungenen Veranstaltung.

Kontakt:
Demenznetzwerk Eifelkreis
Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
Maria-Kundenreich-Straße 7
54634 Bitburg
Tel: 0656115 5209
E-Mail: hell.brunhilde@bitburg-pruem.de

Weitere Infos: http://bitburg-pruem.de/link/demenz

Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
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